Echo Show 21 mit Alexa+ im Test: So habe ich Alexa noch nie erlebt!

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Amazon Echo Show 21 mit Alexa+: Erste Eindrücke, Preis und Ausstattung

In meinem letzten Video habe ich das Blink-Kamerasystem von Amazon vorgestellt. Diesmal geht es um die aktuelle Version des Echo Show 21: ein großer Bildschirm für die Wand, der für mich neben der Alexa-App zur Schaltzentrale für viele Geräte geworden ist. Den Echo Show 15 der ersten Generation nutze ich seit rund viereinhalb Jahren täglich in unserer Küche. Nun teste ich die 21-Zoll-Variante – und mit Alexa+ kommt zugleich eine große Veränderung für kompatible Alexa-Geräte hinzu.

Vor etwa zehn Jahren war es bereits beeindruckend, wenn ein Lautsprecher auf Zuruf Wetterdaten vorlas oder Musik abspielte. Heute hängt hier ein Echo Show 21 mit Alexa+. Ob Alexa damit tatsächlich intelligenter geworden ist, prüfe ich in diesem Test.

Der Echo Show 21 ist kein Billigprodukt. Wer sich dafür interessiert, sollte Aktionstage wie Prime Days im Blick behalten, denn dort ist er häufig günstiger zu bekommen. Das 21-Zoll-Touchdisplay bringt Fire TV direkt mit. Außerdem sind eine 13-Megapixel-Kamera, ein Smart-Home-Hub mit Zigbee, ein Thread Border Router und ein Matter-Controller integriert. Kamera und Mikrofone lassen sich deaktivieren; auch eine Fernbedienung gehört zum Lieferumfang.

Letzte Aktualisierung am 3.11.2026 um 10:25 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Lieferumfang, Verarbeitung und Maße des Echo Show 21

Mit knapp fünf Kilogramm ist der Echo Show 21 ein schweres Gerät. Schon beim Auspacken machen Gehäuse und Verarbeitung einen hochwertigen Eindruck. Das Gerät ist sehr sicher verpackt. Nach dem Entfernen der Folie fällt allerdings auf, dass das Display bei ausgeschaltetem Bild deutlich spiegelt. Ein Montageort ohne direkte Sonneneinstrahlung ist daher sinnvoll.

Positiv finde ich, dass die Wandhalterung seit der ersten Generation unverändert geblieben ist. Wer wie ich bereits einen alten Echo Show 15 nutzt, kann die vorhandene Halterung also weiterverwenden. Für Neueinsteiger liegen Anleitung, Garantieunterlagen und eine Bohrschablone für die waagerechte oder senkrechte Montage bei. Das weiße Netzteil verfügt über ein 140 Zentimeter langes Kabel und liefert 30 Watt. Schrauben für die Montage sowie Batterien für die Fernbedienung sind ebenfalls enthalten.

Die Standardfernbedienung besitzt keine beleuchteten Tasten, reicht mir aber vollkommen aus. Separate Tasten für Prime Video, Netflix und YouTube erleichtern den Einstieg ins Streaming. Der Echo Show 21 ist rund 54 Zentimeter breit, 34 Zentimeter hoch und etwa 3,8 Zentimeter tief. Die Kamera sitzt nun mittig und lässt sich über einen mechanischen Schieber abdecken – eine einfache Lösung, die mir gut gefällt.

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Display, Kamera, Klang und Bedienung im Alltag

Neben dem Kameraschieber befinden sich die Mikrofonöffnungen, die Lautstärketasten sowie eine Taste zum elektronischen Deaktivieren von Kamera und Mikrofonen. Die seitlichen Lautsprecher arbeiten jeweils mit Woofer und Tweeter. Dadurch hebt sich der Klang deutlich vom älteren Echo Show 15 ab und wirkt auch im Vergleich zu kleinen Echo-Lautsprechern wesentlich kräftiger.

Die Wandhalterung lässt sich senkrecht oder waagerecht montieren. Im Anschlussbereich des Netzteils ist ausreichend Platz, um überschüssiges Kabel unterzubringen. Die Einrichtung verlief bei mir – wie bei meinen bisherigen Alexa-Geräten – unkompliziert. Wer gerne streamt, wird die Fernbedienung schätzen: Das Durchsuchen von Prime Video, Netflix oder YouTube ist damit wesentlich angenehmer als über reine Sprachbefehle.

Erst an der Wand wird deutlich, wie viel größer das 21-Zoll-Display im Vergleich zum Echo Show 15 ist. Bei einem Umstieg sind aber nicht nur die Abmessungen relevant, sondern auch Kamera, Klang und die erweiterten Smart-Home-Funktionen.

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Echo Show 21 oder Echo Show 15: Die wichtigsten Unterschiede

Bei der Auflösung gibt es keine Veränderung: Wie schon beim Echo Show 15 der ersten Generation arbeitet auch das neue Modell mit 1.920 × 1.080 Pixeln. Amazon gibt die Helligkeit des Displays mit 400 Nits an. Deutlich verbessert wurde die Kamera: Statt fünf Megapixeln stehen nun 13 Megapixel zur Verfügung. Auch der Klang profitiert von den getrennten Woofern und Tweetern merklich.

Für das Smart Home ist die Ausstattung besonders interessant. Der integrierte Zigbee-Hub, ein Thread Border Router und ein Matter-Controller erweitern die Möglichkeiten gegenüber älteren Geräten deutlich. Eine Steckdose mit Matter über Thread kann beispielsweise direkt per Thread mit dem Echo Show kommunizieren. Bei einer Matter-WLAN-Steckdose übernimmt dagegen das WLAN die Verbindung. Damit lassen sich mehr kompatible Geräte direkt einbinden und zusätzliche Zentralen werden seltener nötig. Sonderfunktionen einzelner Hersteller werden durch Alexa jedoch nicht automatisch vollständig unterstützt.

Auch für das Blink-Kamerasystem ist der Echo Show 21 gut geeignet. Kamerabilder lassen sich bequem per Sprachbefehl aufrufen, wodurch der große Bildschirm im Alltag einen echten Mehrwert bieten kann.

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Alexa+ im Test: Fragen, Fangfragen und ein Gespräch über Rom

Der spannendste Teil meines Tests war Alexa+. Für einen ersten Eindruck habe ich ChatGPT gefragt, mit welchen Fragen ich Alexa sinnvoll testen könnte. Alexa+ beantwortete alle von mir gestellten Fragen richtig und ließ sich auch mit Fangfragen nicht aus dem Konzept bringen. Ihre Grenzen habe ich mit diesen Aufgaben noch nicht gefunden – das heißt natürlich nicht, dass sie keine Fehler machen kann, aber in diesem Test war das Ergebnis überzeugend.

Anschließend habe ich versucht, ein längeres Gespräch über unseren nächsten Urlaub in Rom zu führen. Nicht jede Antwort war dabei vollständig richtig, manche Reaktionen haben mich aber wirklich überrascht. Das Gespräch dauerte etwa zehn Minuten und zeigt gut, wie viel flüssiger sich nun mit Alexa sprechen lässt. Während eines laufenden Gesprächs muss nicht mehr vor jeder neuen Frage erneut „Alexa“ gesagt werden.

Für mich ist Alexa+ noch nicht ganz auf dem Niveau eines Gesprächs mit ChatGPT oder Grok. Das System ist allerdings noch relativ neu. Amazon kann auf eine große, seit Jahren bestehende Nutzerbasis aufbauen und erhält dadurch viele Rückmeldungen aus dem Alltag. Das kann helfen, Schwächen schneller zu erkennen und neue Funktionen gezielt weiterzuentwickeln.

Letzte Aktualisierung am 3.11.2026 um 10:27 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Fazit zum Echo Show 21 und zu Alexa+

Mein erster Eindruck vom Echo Show 21 mit Alexa+ fällt insgesamt positiv aus. Das große Display, die bessere Kamera, der kräftigere Klang und die erweiterten Smart-Home-Funktionen machen das Gerät zu einer vielseitigen Zentrale für Küche, Wohnzimmer oder Flur. Der Umstieg vom Echo Show 15 lohnt sich vor allem für alle, die den größeren Bildschirm und die neue Ausstattung regelmäßig nutzen möchten.

Die vielleicht größte Chance für Amazon liegt für mich jedoch bei Alexa+. Die Geräte stehen bereits in vielen Haushalten und werden seit Jahren für Musik, Timer, Wetter oder Lichtsteuerung verwendet. Diese Menschen erhalten nun Zugang zu einem deutlich vielseitigeren KI-Assistenten, ohne dafür erst eine neue App entdecken oder ein neues System lernen zu müssen.

Gerade ältere Menschen oder Nutzer mit wenigen sozialen Kontakten könnten von einer besseren Sprachassistenz profitieren. Entscheidend bleibt, ob Alexa+ im Alltag zuverlässig hilft und ob die Menschen ihre neuen Möglichkeiten auch entdecken. Mein Rat: Mit Alexa ruhig einmal ein längeres Gespräch führen. Für mich zeigt der Test, dass sich das jetzt lohnt.